Eintrittsfreier Mai-Samstag

Unterwegs in einer grotesken Welt

Frühlingshaftes Wetter und gähnende Leere auf Museumsfluren? Weit gefehlt! Am eintrittsfreien Mai-Samstag herrschte wieder reges Treiben zwischen Kunst und Natur. Ob nun die Kabinettausstellung im naturwissenschaftlichen Museumsbereich, die sich der Arbeit der Naturforscherin und Künstlerin Maria Sybilla Merian widmet, oder Jawlensky-Preisträger Richard Serra mit seiner Schau der bleiernen Skulpturen und frühen Filme – man kam, sah und staunte.

Über allem schwebte die fantastische und groteske Seite der Malerei Emil Noldes. Bereits vor Öffnung der Museumstore um 10 Uhr warteten rund 30 Besucher auf Einlass und eilten dann geradewegs in die groteske Welt des Malers, die im Zentrum der bis zum 9. Juli gezeigten Ausstellung steht. Gegen 11 Uhr war es dann so weit: Eine Gruppe von etwa 20 kleinen Fans im Alter von 5 bis 7 Jahren hefteten sich an die Fersen der Künstlerin Irene Schwetz – auf der Suche nach den fantastischen Gestalten, Unholden und Bergriesen in der Nolde-Ausstellung. Diese zeichnerisch umzusetzen war das Thema des Tages im offenen Atelier der Bildung und Vermittlung, wo die in der Ausstellung gewonnenen Eindrücke in den Werken der Kinder Gestalt annahmen. Eine kleine Auswahl haben sie uns mitgebracht – Werke kleiner Künstler, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

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