Jour fixe am 30. Mai im Museumscafé

Das Fantastische und Groteske bei Nolde

Wer noch nicht bei Emil Noldes „Grotesken“ im Museum Wiesbaden war, der sollte die außergewöhnliche Ausstellung unbedingt noch bis zum 9. Juli besuchen. Die Freunde des Museums widmen den nächsten Jour Fixe des Vereins Emil Nolde und laden dazu für den 30. Mai um 18 Uhr ins Café Jawlensky ein. Dr. Roman Zieglgänsberger, Co-Kurator der Ausstellung, gibt einen Einblick in eine weitgehend unbekannte Facette des Werks von Emil Nolde, spricht über die Idee zu dieser Schau und deren Umsetzung. Nach einer zwanzigminütigen Einführung und der Gelegenheit zur Diskussion erleben die Teilnehmer gemeinsam mit dem Co-Kurator die Ausstellung mit Gemälden und Papierarbeiten, die teilweise noch nie öffentlich gezeigt wurden und in denen immer wieder Noldes Abkehr von der Realität hin zu einer grotesken Gegenwelt deutlich wird. Wie stark sein künstlerisches Werk durch das subjektive Verhältnis zum Fantastischen und Grotesken beeinflusst und geprägt wurde, wird in Briefen und seiner Autobiografie deutlich.

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