Journal

Unter Freunden

Jawlenskys Bad Schwalbach bleibt bei uns

Nun ist es geregelt: Jawlenskys Bad-Schwalbach-Bild von 1927 stand eigentlich auf der Liste für Schwerin, bleibt jedoch in Wiesbaden. Frank Brabant, der seine grandiose Sammlung des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit hälftig Wiesbaden und Schwerin vermacht hat, ist erleichtert. Natürlich erhält seine Geburtsstadt einen Ausgleich. Über die einvernehmliche Regelung freut sich auch Museumsdirektor Andreas Henning, der über den weiteren Aufschub der Öffnung seines Hauses jedoch enttäuscht ist.

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Museum als Ort der Berührung

Gastbeitrag einer Zukunftsforscherin

Möchten Sie auch Kunst und Kultur wieder mit allen Sinnen erleben können? Stellen Sie sich manchmal vor, wie schön es wäre, endlich wieder in unserem Museum unterwegs zu sein, beispielsweise der Verbindung zwischen Jugendstil und Natur auf den Grund zu gehen? Oder, nach einem durchaus gelungenen Online-Ausflug in der bis in den Mai verlängerte August Macke-Schau, endlich dem Paradies ganz nah zu sein? Warum das Museum ein Ort „erfühlter“ Kultur-Erlebnisse ist, darüber reflektiert Janine Seitz, Forscherin und Leiterin des Zukunftsinstituts in Frankfurt.

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Förderfreude

Die „Kleine Malschule“ (1996–1999)

Los geht es hier mit unserer neuen Serie „Förderfreude“, in der wir über die vom Freunde-Verein unterstützten museumspädagogischen (und weiteren) Projekte berichten werden. Wie sonst ließe sich besser starten als mit der „Kleinen Malschule“ – dem ersten Förderprojekt! Werfen Sie einen Blick zurück mit Renate Petzinger, Gründungsmitglied des Freundeskreises: Sie machte sich nach mehr als 20 Jahren auf die Suche nach Antje Biber, der damaligen Leiterin der Malschule.

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Wir sind dabei

Kunst ist ihr „Lebensmittel“

„Wir sind dabei“, das können Annette und Friedrich-Eckart Isemer schon seit 1995 sagen. Felicitas Reusch, Mitbegründerin des Freunde-Förderkreises, hatte den Anstoß zur Mitgliedschaft gegeben. Für die beiden Ärzte bedeutet Kunst „Lebensmittel“. Deshalb schmerzt sie der „komplette Kulturausfall“ in der Corona-Zeit sehr.

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Vollrad Kutscher

Und immer wieder ein Abenteuer …

Es macht Freude, mit Vollrad Kutscher über sein Schaffen zu sprechen, über die Doppelausstellung „reStART“ in Museum und Kunsthalle – wo leider noch die Türen geschlossen bleiben. Immer wieder ist er fasziniert von den künstlerischen „Abenteuern“ im Zusammenspiel mit Dieter Reifarth und Hubert Machnik. Schön, dass der Künstler – seit dem Gründungsjahr im Freunde-Verein – uns schon einmal in seine Welt mitnimmt.

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Auch ohne Farbe paradiesisch

Interview mit Roman Zieglgänsberger

Grund zur Freude: Die Ausstellung „August Macke – Paradies! Paradies?“ konnte bis zum 9. Mai 2021 verlängert werden. Ein Grund für uns, noch einmal Kurator Roman Zieglgänsberger zu Wort kommen zu lassen. Er schildert den Freunden, was alles an einer solchen zeitlichen Umplanung hängt. Und diesmal möchten wir auch von ihm wissen, was ihn besonders an dem vielseitigen Werk des Malers fasziniert.

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Wir sind dabei

Frank Brabant – 70 seiner Bilder sind unterwegs

Sammler Frank Brabant vor der „Liegenden“ von Ernst Fritsch (Foto: Museum/Bernd Fickert)

Wie viele andere sehnt auch Frank Brabant den Tag herbei, an dem wieder Leben im Museum Wiesbaden herrscht, in „seinem“ Museum, dem er die Hälfte seiner imposanten Sammlung mit Werken des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit vermacht hat. Der nun 82-jährige dynamische Kunstfreund gehört unserem Förderkreis seit dem Start im Jahr 1994 an.

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Unter Freunden

Warten auf „Inspiration vor Ort“

Noch können wir Freunde und Freundinnen des Museums uns nur aus der Ferne Glück wünschen und zuprosten. Noch ist Geduld gefragt, bis aus dem „Haus der Stille“ wieder ein Ort der Inspiration und Begegnung wird. Aber freuen wir uns auf die Zeit, in der Previews, Jour Fixe-Abende und vor allem Ausstellungsgenuss pur wieder möglich sein werden! In unserem letzten Beitrag 2020 schaut auch Direktor Dr. Andreas Henning kurz auf ein von Grauschleiern verhangenes Ausnahmejahr zurück und blickt ins Jahr 2021 …

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Wie Kinder Kunst und Natur sehen

Wir zeigen’s Euch (Teil 3)

Das war ein schönes vorzeitiges Weihnachtsgeschenk: So haben wir den Ausflug mit Tihun und Mo ins (geschlossene) Museum empfunden. Und freuen uns, dass rechtzeitig vor den Festtagen zwei neue Videos in der Serie „Wir zeigen’s Euch: Wie Kinder Kunst und Natur sehen“ fertiggestellt sind. Unserem Mitglied Jutta Szostak danken wir für die zweckgebundene Spende, mit der die beiden Clips finanziert werden konnten. Begleiten Sie nun unsere jungen Museumsfreunde zu ihren Favoriten!

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Wir sind dabei

Betina Weiler: Die Wiesbadener sind wirklich großzügig

Auch wenn sie sehr beschäftigt ist, die Zeit für Museumsbesuche nimmt sich Betina Weiler immer wieder mal – und hat auch schon Kundinnen ihrer Modeboutique zu einer Führung eingeladen. Die 54-Jährige plädiert für ein „solidarisches Miteinander“ und zeigt dies beeindruckend mit ihrem Engagement für Obdachlose und Bedürftige, das mit einer besonderen Begegnung seinen Anfang nahm.

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Weihnachtsgrüße und Wiesbadener Brief

„Positiv“ – im besten Sinne des Wortes

Mit einem kurzen Weihnachtsgruß meldet sich Freunde-Vorstandschef Dr. Gerd Eckelmann hier zu Wort, und eine Leseempfehlung hat er auch dabei: einen Brief über Wiesbaden, der um die Welt geht – geschrieben von der Kollegin …

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Entdeckungstour 2.0

Digital ins Paradies

Noch stehen einige Woche bevor, in denen „Paradies! Paradies?“, die expressionistische Sonderschau des Ausnahmekünstlers August Macke, nicht im Museum betrachtet werden kann. Doch mit einer Reihe von digitalen Möglichkeiten lädt das Museum zur Entdeckungstour durch die Ausstellung ein. Und auch das spannende Online-Projekt „ComMuWity“ steht in den Startlöchern. Einen Überblick erhalten wir von Lena van den Wyenbergh.

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Kunstvoll und Naturnah

Abstraktes Meisterwerk eines großen Einzelgängers

Im kommenden Jahr wird Otto Ritschl (1885–1976) für die Freunde des Museums ein steter Begleiter sein – und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn eines seiner Werke wird den Mitgliedsausweis 2021 des Fördervereins schmücken. Lassen Sie uns aus diesem Anlass einen näheren Blick auf dieses Bild, das die Bezeichnung „Komposition 1956/6“ trägt, und seinen Meister werfen. Interessantes und Informatives weiß uns Nikolas Werner Jacobs zu berichten.

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Neu: Josef Eberz!

Eine Erwerbung – ermöglicht durch zwei treue Freunde des Museums Wiesbaden

Ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk: Heute freuen wir uns, dass zwei engagierte Mitglieder unseres Freundeskreises den Erwerb eines Gemäldes von Josef Eberz ermöglicht haben. Roman Zieglgänsberger, Kustos der Klassischen Moderne, dankt Angela Rohweder und dem Sammler Frank Brabant von Herzen dafür. Und erklärt uns Freunden des Museums, warum das Werk „Assisi“ eine große Bereicherung ist.

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Entdeckungstour – Paradies (Teil 3)

Zwischen Mensch und Tier

Während die Ausstellung „Paradies! Paradies?“ noch hinter verschlossenen Museumstüren wartet, werfen wir in dieser Folge mit Kurator Roman Zieglgänsberger einen Blick auf die enge Freundschaft zwischen August Macke und Franz Marc, die auch in künstlerischer Hinsicht von großer Bedeutung war. Bei aller Verbundenheit prägte eine wesentlichen Frage die Unterschiede im Schaffen der beiden Expressionisten: Gehören Mensch und Paradies zusammen oder aber Mensch und Kultur?

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Alexej-von-Jawlensky-Preis an Frank Stella

Ausstellung im Museum Wiesbaden in 2022

Mit dem US-amerikanischen Künstler Frank Stella erhält einer der bedeutendsten Gegenwartskünstler den Jawlensky-Preis für sein vielschichtiges Werk. Verbunden mit dem Preis ist auch eine Ausstellung im Museum Wiesbaden. Warum Stellas Schaffen viele Bezüge zur Malerei des berühmten Namensgebers des Preises aufweist und das Haus an der Friedrich-Ebert-Allee ein idealer Ausstellungsort ist, konnten wir von Jörg Daur erfahren – und haben uns von ihm für den Preisträger begeistern lassen …

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Interview mit Jan Baechle

Ein weiterer Glücksfall fürs Museum

An Heiligabend wird Jan Baechle 80 Jahre alt. Seine Sammlung mit Gemälden des 19. Jahrhunderts und einigen Werken des 20. Jahrhunderts hat der frühere Banker bereits eigenhändig ins Museum Wiesbaden „übergesiedelt“. Ob die Schenkung in der Ausstellung „Exquisit“ ab 1. Dezember gezeigt werden kann, das blieb lange unklar. Jetzt wissen wir, dass coronabedingt leider eine erneute Verschiebung nötig wird. Aber den Freunden des Museums können wir schon einen Vorgeschmack geben. Unser Kuratoriums-Mitglied Baechle war gerne zu einem Gespräch bereit.

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Entdeckungstour – Paradies (Teil 2)

Drei Paradies-Bilder?

Noch können wir uns nicht selbst in August Mackes Welt bewegen. Doch Kurator Roman Zieglgänsberger führt die Freunde des Museums in der Ausstellung „Paradies! Paradies?“ diesmal an idyllische Orte. Und er zeigt uns, welche Gratwanderung der Künstler in seinen paradiesischen Bildern vollbracht hat.

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Kulturcampus MuWi

Mit der Museumscard ist der Grundstein gelegt …

Patrick Trepte kann entscheiden: Will er uns einen Beitrag für „Kulturcampus MuWi“ schreiben oder lieber interviewt werden? Der 26-jährige Student entscheidet sich fürs Frage-Antwort-Spiel. Die Autorin ist ihm dankbar dafür, lernt sie doch einen außerordentlich höflichen, am Museumsleben sehr interessierten, informierten und an der Hochschule RheinMain stark engagierten Menschen kennen.

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Unter Freunden

Der „Dame mit Maske“ begegnet

Vieles passiert derzeit während der November-Schließung im Museum. So werden zum Beispiel einige Filme in diesen Tagen produziert. Auch die Freunde drehen demnächst Videos, mit Kindern, die Kunst und Natur erklären. Und: wir hatten kürzlich die Gelegenheit, für Fotoaufnahmen einen „Kurzausflug“ in den Jugendstil zu unternehmen. Dort kann man die „Dame mit Maske“ treffen und bewundern …

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Entdeckungstour – Paradies (Teil 1)

August Mackes „Heilige Familie“

Nur wenige Tage war sie in unserem Museum zu bestaunen. Dann mussten Pandemie-bedingt die Türen geschlossen werden, und damit ist bis Ende November das „Paradies“ unerreichbar. Roman Zieglgänsberger geht mit uns Freunden des Museums auf Entdeckungstour in die Jubiläumsausstellung „August Macke – Paradies! Paradies?“. Der Kurator zeigt uns auf, dass dem Expressionisten seine Familie heilig war.

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