Journal

Kunstvoll und Naturnah

Seidenspinner im Museum

Es sind Schmetterlinge wie der Götterbaumspinner, denen wir die feinen Seidenstoffe zu verdanken haben. Dessen gefräßige Raupen können Sie zur Zeit noch live bis inklusive Sonntag, 1. November, im Museum beobachten. Mit Susanne Kridlo, Kuratorin der Naturhistorischen Sammlungen, werfen wir einen Blick auf diese Produzenten von Wildseiden.

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Blick zurück auf die Museumsgalas

2020 nur eine schöne Vorstellung

Das Paradies, wie August Macke es sah, hätte wunderbar als Motto für die Gala 2020 gepasst. Die farbenprächtige Ausstellung ist ab Donnerstagabend zu sehen, die Gala von Freundeskreis und Museum aber muss in dieser Pandemie-Zeit ausfallen. Das stimmt traurig – nicht zuletzt, weil mit jeder Gala ein weiteres Kunstwerk fürs Haus erworben werden kann. Wir wollen zurückschauen auf die Galas der vergangenen Jahre und optimistisch sein, dass 2021 die Unterstützer dieses Veranstaltungs-Höhepunktes wieder mit ihren Tischgästen zusammenkommen werden.

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Interview mit Roman Zieglgänsberger

Am Ende überwiegt das Schöne …

„Paradies! Paradies?“, so heißt die große August-Macke-Ausstellung, die am Abend des 29. Oktober beginnt und unendlich viel Farbe und Licht in unsere durch die Corona-Pandemie dunkler gewordene Welt bringen kann. Für die Freunde-Website öffnet Kurator Roman Zieglgänsberger während des Aufbaus schon einmal die Tür und spricht mit uns über diese große Retrospektive.

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Unter Freunden

Das 2000. Mitglied begrüßt

Diesmal war alles anders: Nicht, wie gewohnt, ein gut besetzter Vortragssaal im Museum. Nur 70 Plätze durften belegt werden, als der Vorstand des Förderkreises in der Mitgliederversammlung Rück- und Vorschau hielt. Auch musste der so beliebte Sektempfang im Anschluss mit angeregtem Austausch zwischen Freunden und Freundinnen in dieser Corona-Zeit ausfallen. Dennoch, eine tolle Neuigkeit galt es hervorzuheben: Der Verein kann sein 2000. Mitglied willkommen heißen.

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Kunstvoll und Naturnah

Lichtstimmungen in der Malerei

Sie macht die Kraft der Farben erlebbar – die Malerei des amerikanischen Künstlers Winston Roeth. Zu sehen sind seine Werke in der Ausstellung „Speed of Light“ noch bis zum 21. Februar 2021. Eindrucksvoll vermag diese zu vermitteln, wie es Roeth gelingt, durch das Experimentieren mit reinen Pigmenten auf verschiedenen Bildträgern die Farben zum Leuchten zu bringen. Mit Lea Schäfer werfen wir hier einen Blick auf die facettenreiche Schau, die vor Ort ihre besondere Wirkung entfaltet.

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Interview mit Reinhard Ernst

Der Direktor wird noch gesucht

Über wachsenden Zuspruch für sein Museumsprojekt freut sich Reinhard Ernst. Mit der Aktion „Abstraktion im Quadrat“ wurde nun ein farbenfrohes Zeichen für das Vorhaben der Reinhard & Sonja Ernst-Stiftung gesetzt, Kinder frühzeitig an die Kunst heranzuführen. Im Gespräch berichtet uns der Sammler über den Fortgang der Bauarbeiten und die vielschichtigen Vorbereitungen für den Start vom Museum Reinhard Ernst Mitte 2022.

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Kulturcampus MuWi

Studienzeit, schönste Zeit? Von wegen!

Es ist immer wieder schön, bei Ausstellungseröffnungen in unserem Museum mit jungen Leuten ins Gespräch zu kommen. Und wir vom Förderkreis-Vorstand freuen uns, dass die Museumscard von den Studierenden gut angenommen wird. Doch in Zeiten der Pandemie sind die Zusammentreffen seltener geworden. In Kontakt aber bleiben wir mit den Studierenden. Heute schildert Clara von Debschitz, wie sie seit Corona ihre Studienzeit erlebt.

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Winston Roeth und sein Werk

Interview mit Jörg Daur

„Farbe ist Licht“, das ist die Überzeugung des US-amerikanischen Malers Winston Roeth. Die Ausstellung „Speed of Light“ wird am 10. September abends eröffnet. Leider kann es in dieser Pandemie-Zeit nicht die sonst übliche Vernissage mit Einführungsvortrag geben. Wie das Museum dennoch einen gelungenen Einstieg in die Schau bieten möchte, sagt uns Kustos Jörg Daur im Interview.

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Wir sind dabei

Ricarda Peters: Immer weiter machen

Sie liebt die Schmetterlinge und Käfer ganz besonders, ist fasziniert von der Erfindungsgabe der Natur. Zuhause ist Ricarda Peters von Jugend an in der Kunst: im Museum und in ihrem Atelier. Die unermüdlich tätige Malerin schätzt die Angebote des Freunde-Förderkreises sehr, dem sie seit 2002 angehört.

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Gesichter des Museums

Folge 13: Miriam Merz – Provenienzforscherin

Miriam Olivia Merz ist diesmal unsere Gesprächspartnerin. Sie hat als Provenienzforscherin für die Landesmuseen Wiesbaden, Darmstadt und Kassel eine aufwendige Rechercheaufgabe zu bewältigen. Über ihre akribische Arbeit und über deren Bedeutung für die Museen wie für die Gesellschaft weiß sie uns Spannendes und Wissenswertes zu berichten.

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Unter Freunden

Nach dem Jawort zur „Goldenen Hochzeit“

Die „Lebensmenschen“ ziehen mächtig an, frisch getraute Paare besuchen Genremaler Ludwig Knaus. Vom Hölzel-Bild „Prozession im Gebirge“ wird Abschied genommen … Wir sprachen mit Direktor Andreas Henning und Kustos Roman Zieglgänsberger über den Sommer im Museum – wo es spannende Ansichten und angenehme Temperaturen gibt.

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Ein Treppenhaus als Gesamtkunstwerk

Das Zeichnen in den Natursammlungen

Sie laden so manchen Besucher zum Verweilen ein – die vielen verschiedenen Zeichnungen auf den Wänden des Treppenhauses, das die Natur-Abteilungen verbindet. Tiere und Pflanzen haben dafür geduldig den vielen kleinen und großen Gästen Modell gestanden. Zurückgelassen wurden tausende dieser Darstellungen, verloren gegangen ist davon keine einzige, wie uns Fritz Geller-Grimm, Leiter der Naturhistorischen Sammlungen, versichert.

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Gesichter des Museums

Folge 12: Jörg Daur – Kustos moderne und zeitgenössische Kunst

Noch kurz bevor Jörg Daur mit seiner Frau und den drei Töchtern in die Ferien nach Frankreich reiste, war der stellvertretende Direktor des Museums Wiesbaden zu einem Gespräch für unsere Serie „Gesichter des Museums“ bereit. Nach der Zeit als Interimschef und den Herausforderungen durch Corona freut sich der Kustos darauf, in Zukunft mehr Zeit für „seine“ moderne und zeitgenössische Kunst zu haben.

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Unter Freunden

Naherholungsgebiet Museum

Auch wenn Ferien sind: Nach den Wochen der durch Corona aufgezwungenen Schließung zieht es die Menschen ins Museum, und bei allen noch nötigen Einschränkungen ist hinter den Masken viel Freude an den Ausstellungsbesuchen zu beobachten. Wie der neue Direktor Dr. Andreas Henning seine ersten Monate im Zwei-Sparten-Haus erlebt hat, können Sie auf dieser Website in einem Mitschnitt vom 7. Juli verfolgen, den der Presseclub Wiesbaden uns zur Verfügung stellt.

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Aktion Sehnsuchtsobjekt (Teil 10)

Die Rückseite von „Nikita“

Noch einmal lassen wir die Sehnsucht sprechen: In Folge 10 unserer Aktion verraten uns Sammlerin und Kuratoriumsmitglied Mieke Teunen, die Künstlerin Kerstin Jeckel und die Architektin Doris Söhngen, wovon sie sich im Museum Wiesbaden besonders angezogen fühlen. Mit diesem Ausflug beenden wir unsere Serie, die spannend unterschiedliche und neugierig machende Ergebnisse brachte – so auch bei diesen drei Mitgliedern unseres Förderkreises.

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Wir sind dabei

Thilo von Debschitz: Ein Kopf voller Ideen

Kennen Sie den Mann hinter der Maske? Es ist der Designer Thilo von Debschitz, der mit seinem Partner Laurenz Nielbock in der Agentur Q jede Menge Ideen entwickelt und umsetzt. Auch den Auftritt der Freunde-Website betreut er und pflegt unsere Beiträge ein. Debschitz ist aber auch Mitglied des Förderkreises geworden, und so muss er sich selbst diesmal in der Rubrik „Wir sind dabei“ befragen lassen.

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Aktion Sehnsuchtsobjekt (Teil 9)

Von Faszination und nahendem Ende

Otto Ritschl und Alexej von Jawlensky, zwei Künstler, mit denen Wiesbaden sich schmücken kann und die spätestens seit 1929 miteinander bekannt waren, und das „Gesamtkunstwerk Jugendstil“ liefern heute unsere Sehnsuchtsobjekte. In Folge 9 der Serie nimmt uns der Kunsthistoriker Nikolas Jacobs in einer ausführlichen Betrachtung eines Spätwerks mit in die Ritschl-Welt. Das langjährige Mitglied Rena Buderus teilt sicher mit vielen Museumsfreunden die Bewunderung für Jawlenskys „Helene im spanischen Kostüm“. Julie Ann Garcia, ein amerikanisches Mitglied unseres Förderkreises, ist von der Schenkung F.W. Neess und all den Exponaten begeistert.

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Ein tröstender Rückblick

Roman Zieglgänsberger über die Werkgruppe Meditationen des Künstlers Alexej von Jawlensky

Roman Zieglgänsberger schrieb im Magazin „Wegbegleiter“, das vom Hospizverein Wiesbaden AUXILIUM herausgegeben wird, über die Werkgruppe „Meditationen“ des Künstlers Alexej von Jawlensky. Der Kustos der Klassischen Moderne nennt diese Bilder die „berührendste Serie“ des Malers. Zum Nachlesen veröffentlichen wir den Artikel auch auf dieser Website.

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Ein Jahr Jugendstil

Ideal für das Haus der Kunst und Natur

„Der Jugendstil hat sich in Wiesbaden etabliert – dank Ferdinand Wolfgang Neess“. Kustos Peter Forster kann nach einem Jahr seit Eröffnung des „Gesamtkunstwerks“ eine überaus positive Bilanz ziehen und auch von Neuerwerbungen berichten, die dank Danielle Neess, Witwe des im Januar verstorbenen Mäzens, am Jahrestag, dem 28. Juni erstmals präsentiert werden. Ferdinand Wolfgang Neess wäre an diesem Tag 91 Jahre alt geworden.

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Im Gespräch mit Danielle Neess

Große Auftritte liebte er nicht

„Er blieb am liebsten in seiner Welt“, sagt Danielle Neess. Seine Welt war der Jugendstil. Wir sitzen in einem blühenden Garten und sprechen über ihren verstorbenen Mann, Ferdinand Wolfgang Neess. Kurz vor dem ersten Jahrestag seit Eröffnung der Dauerausstellung, die den Namen „Jugendstil. Schenkung F.W. Nees“ trägt, schauen wir zurück, auf die Gegenwart und in die Zukunft. Eng arbeitet die Witwe mit dem Museum zusammen.

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Aktion Sehnsuchtsobjekt (Teil 8)

Momente, die glücklich machen …

Unglaublich, nun gehen wir schon in Folge 8 der Sehnsuchtsobjekte. Bettina Braun-Piepenburg möchte immer wieder „Vase la Mer“ im Jugendstil ansehen und sich in diesem Moment mit der Keramik aus der Manufaktur Charles Pillivuyt in den Urlaub an der See träumen. Astrid Lembcke-Thiel, Kuratorin für Bildung und Vermittlung im Museum Wiesbaden, sehnt sich danach, dass wieder viele, viele Kinder zusammen sein können, um ihre Kreativität zu entfalten. Künstlerin Gertraud Hasselbach freut sich bei ihren Besuchen besonders auf die Begegnung mit Donald Judd und seiner Rauminstallation „Seven Cubes“.

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