Taylor Swift und „Ophelia“ – Event im Museum
Gemälde des Museums als Vorbild
Fans weltweit fieberten der Veröffentlichung des neuen Taylor-Swift-Albums am 3. Oktober entgegen. „The Fate of Ophelia“ ist der am häufigsten gestreamte Song innerhalb eines einzigen Tages – knapp 31 Millionen Mal! Der Star des Videos: ein Werk aus der Sammlung Neess. Große Freude darüber im Museum Wiesbaden. Sarah Schadt, in der Presseabteilung für Social Media zuständig, sagt in einem Gespräch mit dem Wiesbadener Kurier: „Es stimmt alles“, ganz offensichtlich war das Kunstwerk von Friedrich Wilhelm Theodor Heyser die Inspirationsquelle für die amerikanische Pop-Queen. Das Museum reagiert super – denn es nimmt dies zum Anlass für ein besonderes Event!


In ihrer Presseerklärung erläutert das Museum: In ihrem Musikvideo schlüpft Taylor Swift in die Rolle der Ophelia und wird zum lebenden Gemälde. Welches Motiv dem Musikvideo als Vorlage diente, ist nicht offiziell bekannt. In der englischsprachigen Presse wird derzeit auf das Werk von Sir John Everett Millais aus der Tate Britain verwiesen, der direkte Vergleich zeigt jedoch eine noch größere Ähnlichkeit zum Werk aus der Sammlung des Museums Wiesbadens. Dieses Bild stammt von dem weniger bekannten Künstler Friedrich Wilhelm Theodor Heyser, es ist in der Jugendstil-Sammlung zu betrachten.
Weiter heißt es: „Diesen großen ,Auftritt‘ unseres Gemäldes nehmen wir zum Anlass für eine Sonderveranstaltung: Am Sonntag, 2. November um 15 Uhr, findet eine Kurzführung zum Werk statt, die Swifts Song und die Geschichte hinter der Figur der Ophelia verbindet. Eintritt 6 Euro. Besucherinnen und Besucher die in einem von Taylor Swift inspirierten Outfit oder als die tragische Schönheit ,Ophelia‘ ins Museum kommen, erhalten freien Eintritt! Tickets können hier gebucht werden.“
Isa