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So, 5. Juli 2026, 11 Uhr

Otto Ritschl Matinée

Otto Ritschl Matinée

Der Wiesbadener Maler Otto Ritschl verstarb am 1. Juli 1976. Anläßlich des 50. Todestages zeigt das Museum Wiesbaden im Oktogon zehn ausgewählte Werke aus allen Schaffensphasen des Künstlers.

Der Museumsverein Ritschl e.V. veranstaltet in diesem Rahmen eine sonntägliche Matinee und lädt Sie hierzu recht herzlich ein.

Nach einer Phase neusachlicher Malerei in den 1920er Jahren und ersten abstrakten Werken um 1930 setzte der von den Nazis als „entarteter“ Künstler diffamierte Otto Ritschl, sein Schaffen nach 1945 mit abstrahierenden Figurationen fort. Ritschls Bilder wandeln sich Ende der 1940er Jahre zu querformatigen reinen Abstraktionen.

Otto Ritschl gehörte in den 1950er Jahren zu den wichtigsten Vertretern abstrakter Malerei in Deutschland. Seine Werke waren Bestandteil der documenta I und II. In den 1960er Jahren wandelt sich Ritschls Malerei erneut – die Bilder werden zu farbigen Räumen – zunächst monochrom, dann in intensiven Farbklängen, die nicht mehr in der Geometrie, sondern mehr und mehr in der reinen Farbe ihren Ausdruck finden.


Programm

Begrüßung
Dr. Jörg Daur
Stellvertretender Direktor des Museum Wiesbaden

Einführung
Dr. Christoph Lamby
Vorsitzender des Museumsverein Ritschl e.V.

Filmbeitrag
„Ich bin Maler und für mich stehen meine Bilder!“
Otto Ritschl – ein Leben für die Farbe, Regie Andreas Clarysse

Vortrag
„Die Großflächenmalerei im Werk von Otto Rischl“
Ina Hesselmann, Kuratorin am MKM Museum Küppersmühle, Duisburg
Umtrunk und Austausch

Eintritt frei
Museum Wiesbaden, Friedrich-Ebert-Allee 2, 65185 Wiesbaden

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