Geschichte

2017

Der Erlös der 6. Museumsgala ermöglicht den Erwerb von Conrad Felixmüllers „Herbstblumen mit Katze II“ und holt damit ein Werk zurück, das zur Sammlung seines Förderers, dem bedeutenden Kunstsammler und Mäzen Heinrich Kirchhoff gehörte. Vor 100 Jahren, im Jahr 1917, hatte dieser die Werke des Impressionismus, Expressionismus bis zur Abstraktion zum ersten Mal im Museum Wiesbaden gezeigt und damit dem Haus eine Ausstellung von Weltruf beschert.

Die Freunde des Museums Wiesbaden dürfen ihr 1500. Mitglied begrüßen, und im Vorstand stehen Wechsel an: Gründungsmitglied Dr. Renate Petzinger legt nach 15 Jahren ihr Amt nieder, Schatzmeister Stefan Spreter tritt nach sieben Jahren vom Amt zurück. Catherine S. Dallmer, bislang Mitglied des Kuratoriums, wird als neue Schatzmeisterin in den Vorstand gewählt.


2016

Mit „Samstag ist Frei-Tag“ fördert der Verein seit Januar 2016 ein Projekt, das allen Besuchern des Museums Wiesbaden den kostenfreien Eintritt an jedem 1. Samstag im Monat ermöglicht. Über einen großen Andrang an Interessierten, der weit über das Kernpublikum hinausgeht, können sich Museum und Verein freuen. Eine weitere Erfolgsgeschichte ist der erstmalige Kauf eines Kunstwerks, das die Freunde des Museums Wiesbaden ihr Eigen nennen dürfen. Mit Hilfe des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst sowie ergänzenden Mitteln des Vereins kann das 1917 entstandene Gemälde „Phryne“ von Franz von Stuck erworben werden. Das Gemälde wird dem Museum als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt und ab dem 12. Juni 2016 den Besuchern öffentlich präsentiert. Dem Museum Wiesbaden kommen zudem zwei Neuerwerbungen zugute: Der „Januskopf“ des Künstlers Walter Stöhrer sowie eine Federzeichnung von Paul Klee (sein Widmungsbild an Heinricht Kirchhoff), die mit dem Spendenaufkommen der 5. Museumsgala ermöglicht wurden.

Vorstellung der „Phryne“ von Franz von Stuck: Kustos Peter Forster, Minister Boris Rhein und Gerd Eckelmann, Vorstandsvorsitzender des Freunde-Fördervereins, der dem Museum das Gemälde als Dauerleihgabe zur Verfügung stellt. (Foto: Bernd Fickert/Museum Wiesbaden)

2015

Die Freunde dürfen sich über einen wachsenden Kreis freuen und streben nun als nächstes Ziel die Zahl von 1.500 Mitgliedern an. Im Vorstand begrüßen wir Ingeborg Salm-Boost als neues Mitglied. Das Kuratorium gewinnt mit Catherine S. Dallmer und Adrian Koerfer zwei Mitglieder hinzu. Die Erlöse der Museumsgala kommen dem Erwerb des Gemäldes „Großes Stillleben: Azaleen, Blau-Grüner Klang“ von Alexej von Jawlensky zugute.


2014

Vorstand und Kuratorium begrüßen das 1.000 Mitglied des Fördervereins. Aus den Freunden der Kunst im Museum Wiesbaden werden die Freunde des Museums Wiesbaden. Im Vorstand begrüßen wir als neue Mitglieder Martina Mulcahy, Evelyn Bergner und Klaus H. Niemann. Anlässlich ihres zwanzigsten Geburtstags unterstützen die Freunde die groß angelegte Kampagne „Wiesbaden schafft die Wende“. Dadurch werben sie erfolgreich Spenden ein, um den Rückkauf des restituierten Gemäldes „Die Labung“ von Hans von Marées zu ermöglichen. Zudem werden dem Museum die Erlöse der Museumsgala für den rechtmäßigen Erwerb des Werkes von den Erben des Kunstsammlers Max Silberberg zur Verfügung gestellt.

Museumsdirektor Dr. Alexander Klar und Wissenschaftsminister Boris Rhein vor dem „Wendebild“ – eine Aktion, die über die Landesgrenzen für Aufmerksamkeit sorgte und maßgeblich von den Freunden des Museums zum Erfolg gebracht wurde. Foto: Gottwald
Museumsdirektor Alexander Klar und Wissenschaftsminister Boris Rhein vor dem „Wendebild“– der Rückansicht des Gemäldes „Die Labung“ (1880) von Hans von Marées. Präsentiert wird der Flyer zur Kampagne „Wiesbaden schafft die Wende“, die über die Landesgrenzen für Aufmerksamkeit sorgte und maßgeblich von den Freunden des Museums zum Erfolg gebracht wurde. (Foto: Gottwald)

2013

Nach fünfjährigen Sanierungsarbeiten werden die beiden Seitenflügel des Museums Wiesbaden wiedereröffnet. Aus dem Spendenaufkommen der zweiten Museumsgala wird der Erwerb eines Reliefs des Jawlensky-Preisträgers Ellsworth Kelly unterstützt.


2012

Stephan Ziegler wird Vorsitzender des Kuratoriums. Gemeinsam mit dem Museum initiiert er das Projekt einer Museumsgala, um Spenden für herausragende Erwerbungen zu generieren. Mit dem Spendenaufkommen der ersten Gala unterstützen die Freunde den Erwerb einer Skulptur von Wilhelm Lehmbruck.


2011

Auf Anregung der Mitgliederversammlung beschließt der Vorstand, die Mitgliedsbeiträge verstärkt für eine Unterstützung von Projekten der Museumspädagogik zu verwenden.


2010

Mit der Ausstellung „Das Geistige in der Kunst“ verabschiedet sich Dr. Volker Rattemeyer in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Dr. Alexander Klar.


2009

Im August beginnen die Sanierungsarbeiten für die beiden Seitenflügel des Museums. Stadt und Land einigen sich darauf, die Sammlung Nassauischer Altertümer in ein Stadtmuseum zu überführen. Das Museum Wiesbaden soll künftig zu einem Museum für Kunst und Natur werden.


2007

Die deutsche Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbandes (AICA) verleiht dem Museum Wiesbaden den Titel „Museum des Jahres 2007“. Begründet wird dieses von der Jury mit einer konsequenten Sammlungspolitik und den „hervorragenden Ausstellungen“; Lob gab es auch für die Führungen und Kataloge. Die Freunde unterstützen die Publikation „Das Museum Wiesbaden: Museum des Jahres 2007“. Inzwischen hat der Verein 500 Mitglieder. Die Geschäftsstelle zieht in die Räume der IHK Wiesbaden.


2006

Nach dreijährigen Sanierungsarbeiten wird in Anwesenheit des Hessischen Ministerpräsidenten der Mitteltrakt des Museums wiedereröffnet.


2005

Kuratoriumsmitglied Jan Baechle lädt erstmals im Oktober zum Depotfrühschoppen ein, bei denen er sich den Alten Meistern widmet. Damit geht er mit einer jährlichen Veranstaltungsreihe an den Start, in der er den Mitgliedern des Förderkreises die Kunstschätze aus dem Museumsdepot kenntnisreich und unterhaltsam nahebringt. Das beliebte und erfolgreiche Format der Kunstvermittlung wird Ehrenamtler Jan Baechle 15 Jahre lang anbieten.

Hat den Freunden mit dem Veranstaltungsformat „Depotfrühschoppen“ die Schätze des Museumsdepots nahegebracht: Kuratoriumsmitglied Jan Baechle, der 2004 ins Kuratorium des Fördervereins gewählt wurde. (Foto: Museum Wiesbaden/Bernd Fickert)

2003

Die Freunde unterstützen maßgeblich eine Ausstellung mit Werken des documenta-Künstlers Micha Ullman.


2002

Die von den Freunden geförderte Retrospektive auf das Werk von Eva Hesse wird als „beste Einzelausstellung außerhalb von New York“ gewürdigt.


2000

Erstmals wählt die Mitgliederversammlung ein Kuratorium, das den Vorstand bei seiner Arbeit unterstützt. Kuratoriumsvorsitzender wird Prof. Dr. Tom Sommerlatte.


1997–1999

Die Freunde fördern Ausstellungen wie die Retrospektive auf das Werk von Friedrich Vordemberge-Gildewart, die Installationen des documenta-Künstlers Jochen Gerz und die Gemälde des Jawlensky-Preisträgers Robert Mangold.


1997

Gemeinsam mit dem Museum freuen sich die Freunde im März über die Wiedereröffnung der Kunstsammlung, die sie mit einer eindrucksvollen Lichtinstallation der documenta-Teilnehmerin Nan Hoover unterstützen.


1996

Die Freunde gründen die „Kleine Malschule“, ein museumspädagogisches Projekt für Kinder im Alter zwischen 5 und 12 Jahren. Sie sollte der Startpunkt sein für die vielfältigen Projekte, deren ausdauernde und tatkräftige Unterstützung dem Förderkreis ein großes Anliegen ist.

Gegründet und engagiert gefördert von den Freunden: die „Kleine Malschule“ mit Kunstpädagogin Antje Biber und begeisterten Kindern des Projekts vor dem Museum Wiesbaden. (Foto: A. Biber)

1994

Am 19. September gründen 15 Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger die „Freunde der Kunst im Museum Wiesbaden“, um Museumsdirektor Dr. Volker Rattemeyer bei der Umsetzung seiner Pläne für eine grundlegende inhaltliche und bauliche Erneuerung des Museums zu unterstützen. Vorstandsvorsitzender wird IHK-Präsident Dr. Gerd Eckelmann. Wenige Wochen nach der Vereinsgründung beginnen die Arbeiten am ersten Bauabschnitt, der Sanierung der Kunstsammlung.