Geschichte

2016

Mit „Samstag ist Frei-Tag“ fördert der Verein seit Januar 2016 ein Projekt, das allen Besuchern des Museums Wiesbaden den kostenlosen Eintritt an jedem 1. Samstag im Monat ermöglicht. Über einen großen Andrang an Interessierten, der weit über das Kernpublikum hinausgeht, können sich Museum und Verein freuen. Eine weitere Erfolgsgeschichte ist der erstmalige Kauf eines Kunstwerks, das die „Freunde des Museums“ ihr Eigen nennen dürfen. Mit Hilfe des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst sowie ergänzenden Mitteln des Vereins kann das 1917 entstandene Gemälde „Phryne“ von Franz von Stuck angeschafft werden. Das Gemälde wird dem Museum als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt und ab dem 12. Juni 2016 den Besuchern öffentlich präsentiert. Dem Museum Wiesbaden kamen zudem zwei Neuerwerbungen zugute: Der „Januskopf“ des Künstlers Walter Stöhrer sowie eine Federzeichnung von Paul Klee, die mit dem Spendenaufkommen der 5. Museumsgala finanziert wurden.

Kustos Peter Forster, Minister Boris Rhein und Gerd Eckelmann (Museumsfreunde) bei der Vorstellung der „Phryne“ von Franz von Stuck

2015

Wir freuen uns über weiteren Mitgliederzuwachs und streben nun als nächstes Ziel die Zahl von 1.500 Mitgliedern an. Im Vorstand begrüßen wir Ingeborg Salm-Boost als neues Mitglied. Das Kuratorium erweitert sich um die beiden neuen Mitglieder Catherine S. Dallmer und Adrian Koerfer. Die Erlöse der Museumsgala kommen dem Erwerb des Gemäldes „Großes Stilleben: Azaleen, Blau-Grüner Klang“ von Alexej von jawlensky zugute.

2014

Vorstand und Kuratorium begrüßen das 1.000ste Mitglied des Vereins. Aus den „Freunden der Kunst im Museum Wiesbaden“ werden die „Freunde des Museums Wiesbaden.“ Im Vorstand begrüßen wir als neue Mitglieder Martina Mulcahy und Klaus H. Niemann. Anlässlich ihres zwanzigsten Geburtstags unterstützen die Freunde die Museumskampagne „Wiesbaden schafft die Wende“, um dadurch erfolgreich Spenden für den Rückkauf des restituierten Gemäldes „Die Labung“ von Hans von Marées einzuwerben.

Museumsdirektor Dr. Alexander Klar und Wissenschaftsminister Boris Rhein vor dem „Wendebild“ – eine Aktion, die über die Landesgrenzen für Aufmerksamkeit sorgte und maßgeblich von den Freunden des Museums zum Erfolg gebracht wurde. Foto: Gottwald
Museumsdirektor Dr. Alexander Klar und Wissenschaftsminister Boris Rhein vor dem „Wendebild“ – eine Aktion, die über die Landesgrenzen für Aufmerksamkeit sorgte und maßgeblich von den Freunden des Museums zum Erfolg gebracht wurde. Foto: Gottwald

2013

Nach fünfjährigen Sanierungsarbeiten werden die beiden Seitenflügel des Museums Wiesbaden wiedereröffnet. Aus dem Spendenaufkommen der zweiten Museumsgala wird der Erwerb eines Reliefs des Jawlensky-Preisträgers Ellsworth Kelly unterstützt.

2012

Stephan Ziegler wird Vorsitzender des Kuratoriums. Gemeinsam mit dem Museum initiiert er das Projekt einer Museumsgala, um Spenden für herausragende Erwerbungen zu generieren. Mit dem Spendenaufkommen der ersten Gala unterstützen die Freunde den Erwerb einer Skulptur von Wilhelm Lehmbruck.

2011

Auf Anregung der Mitgliederversammlung beschließt der Vorstand, die Mitgliedsbeiträge verstärkt für eine Unterstützung von Projekten der Museumspädagogik zu verwenden.

2010

Mit der Ausstellung „Das Geistige in der Kunst“ verabschiedet sich Dr. Volker Rattemeyer in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Dr. Alexander Klar.

2009

Im August beginnen die Sanierungsarbeiten für die beiden Seitenflügel des Museums. Stadt und Land einigen sich darauf, die Sammlung Nassauischer Altertümer in ein Stadtmuseum zu überführen. Das Museum Wiesbaden soll künftig zu einem Museum für Kunst und Natur werden.

2007

Wegen der gelungenen Sanierung von Kunstsammlung und Mitteltrakt und wegen seiner konsequenten Sammlungs- und Ausstellungspolitik wird das Museum Wiesbaden von der deutschen Sektion des Internationalen Kunstkritikervereinigung AICA zum Museum des Jahres 2007 ernannt. Die Freunde unterstützen die Publikation „Museum Wiesbaden – Museum des Jahres 2007“. Inzwischen hat der Verein 500 Mitglieder. Die Geschäftsstelle zieht in die Räume der IHK Wiesbaden.

2006

Nach dreijährigen Sanierungsarbeiten wird in Anwesenheit des Hessischen Ministerpräsidenten der Mitteltrakt des Museums wiedereröffnet.

2003

Kuratoriumsmitglied Jan Baechle lädt erstmals zum Depotfrühschoppen bei den Alten Meistern ein. Die Freunde unterstützen maßgeblich eine Ausstellung mit Werken des documenta-Künstlers Micha Ullman.

2002

Die von den Freunden geförderte Retrospektive auf das Werk von Eva Hesse wird als „beste Einzelausstellung außerhalb von New York“ gewürdigt.

2000

Erstmals wählt die Mitgliederversammlung ein Kuratorium, das den Vorstand bei seiner Arbeit unterstützt. Kuratoriumsvorsitzender wird Prof. Dr. Tom Sommerlatte.

1997 – 1999

Die Freunde fördern Ausstellungen wie die Retrospektive auf das Werk von Friedrich Vordemberge-Gildewart, die Installationen des documenta-Künstlers Jochen Gerz und die Gemälde des Jawlensky-Preisträgers Robert Mangold.

1997

Gemeinsam mit dem Museum freuen sich die Freunde im März über die Wiedereröffnung der Kunstsammlung, die sie mit einer eindrucksvollen Lichtinstallation der documenta-Teilnehmerin Nan Hoover unterstützen.

1996

Die Freunde gründen die „Kleine Malschule“, ein museumspädagogisches Projekt für Kinder im Alter zwischen 5 und 12 Jahren. Aus ihr entwickeln sich später vielfältige Projekte einer Unterstützung der Wiesbadener Museumspädagogik.

1994

Am 19. September gründen 15 Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger die „Freunde der Kunst im Museum Wiesbaden“, um Museumsdirektor Dr. Volker Rattemeyer bei der Umsetzung seiner Pläne für eine grundlegende inhaltliche und bauliche Erneuerung des Museums zu unterstützen. Vorstandsvorsitzender wird IHK-Präsident Dr. Gerd Eckelmann. Wenige Wochen nach der Vereinsgründung beginnen die Arbeiten am ersten Bauabschnitt, der Sanierung der Kunstsammlung.