Kategorie „Kunstvoll und Naturnah“

Kunstvoll und Naturnah

Hasenjagd in jedem Gelände

Rotluchs (Lynx rufus) in der Dauerausstellung „Ästhetik der Natur“, Themenraum Form (Foto: Museum Wiesbaden/Bernd Fickert)

Wenn es um die Natur im Museum Wiesbaden geht, dann ist einer ganz vorne mit dabei – der Rotluchs, dessen Bild auch den Mitgliedsausweis 2018 der Freunde schmückt. Zeit also, noch vor Ablauf des Jahres zusammen mit Dr. Hannes Lerp genauer hinzusehen.

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Kunstvoll und Naturnah

Abstrakte Ikonen

Otto Ritschl gehörte zu den zentralen Künstlerpersönlichkeiten Wiesbadens, wo er 1976 verstarb. Zurück ließ er ein umfangreiches vielseitiges Werk, von expressionistischen Anfängen zu strengen abstrakt-geometrischen Kompositionen bis hin zu weichen Übergängen von intensiver Farbkraft. Mit Prof. Dr. Tom Sommerlatte werfen wir einen Blick auf die Sammlung Abstrakte Ikonen aus Ritschls Nachlass, die das Museum Wiesbaden 1988 als Dauerleihgabe erhielt.

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Serie: Kunstvoll und Naturnah

Für jeden das passende Nest

Der Pirol (Oriolus oriolus), Singvogel aus der Familie der Pirole – eines der wenigen Vogelpräparate in der Vitrine (Foto: Museum Wiesbaden)

50 Vogelnester präsentiert die Nestervitrine, die vom holländischen Künstler Auke de Vries gestaltet wurde. Gezeigt wird dort die ganze Bandbreite an Formen und Materialien der verschiedenen Nestertypen – vom kleinsten, dem des Kolibris, bis zum größten, das die Rabenkrähe anfertigt. Mit Susanne Kridlo haben wir einen Blick auf die architektonischen Meisterwerke aus der Natur geworfen.

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Serie: Kunstvoll und Naturnah

Ein Selbstbildnis, das bleibt

Neben Otto Dix gehörte er zu den ersten, die im Stil der Neuen Sachlichkeit arbeiteten – der Wiesbadener Künstler Alois Erbach. Von seinem Förderer Heinrich Kirchhoff hoch geschätzt galt er zwischenzeitlich als völlig vergessen. Die Sammlung Frank Brabant zeigt die hohe künstlerische Qualität seiner Werke, was uns Dr. Roman Zieglgänsberger anhand von Erbachs Selbstbildnis vor Augen führt.

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Serie: Kunstvoll und Naturnah

Ruhe vor dem Sturm

Dietrich Monten, Heißer Manövertag, 1835, Öl auf Leinwand (Foto: Bernd Fickert/Museum Wiesbaden)

Als romantische Reiteridylle kommt es daher – ein Historiengemälde aus dem 19. Jahrhundert. Warum der Schein trügt, können wir von Jan Baechle erfahren. Er hat Dietrich Montens Bild aus dem Depot des Museums geholt und erzählt uns die facettenreiche Geschichte von „Heißer Manövertag“.

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Fremdgesteuert durch Pilze

Zu sehen in der aktuellen Pilz-Ausstellung: Ameise, befallen vom parasitären Pilz Ophiocordyceps unilateralis (Foto: Museum Wiesbaden/Bernd Fickert)

Wenn sich eine unscheinbare Raupe zu einem wunderschönen Schmetterling verwandelt, dann wird dieses durch Hormone ausgelöst, die im Körper des Insekts gebildet werden. Was aber, wenn tiefgreifende Änderungen nicht vom eigenen Organismus ausgelöst werden, sondern von Eindringlingen, die allein an ihrem eigenen Wohl interessiert sind? Fritz Geller-Grimm führt uns dieses Schicksal am Beispiel der Ameisen vor Augen.

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Ein Kirchensaal im Museum

Der Kirchensaal heute: im Hintergrund das Walsdorfer Kruzifix sowie eine Gruppe aus Gnadenstuhl, Heiligem Johannes und Heiligem Viktor, um 1500 (Foto: Bernd Fickert/ Museum Wiesbaden)

Er ist ein ganz besonderer Ausstellungsort – der Kirchensaal des Museums Wiesbaden. Dem Zeitraum vom Ende des 12. bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts entstammen die dort anzutreffenden Werke, darunter das bedeutsame Walsdorfer Kruzifix. Präsentiert werden sie zusammen mit zwei zeitgenössischen Kunstwerken unter einer Kuppel, die im Turm der Winde in Athen ihr Vorbild hatte. Entstanden ist ein atmosphärischer Ort. Es ist Zeit, mit Rebecca Krämer einen Blick darauf zu werfen.

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Der Blaue Pfau

Der Rad schlagende Blaue Pfau (Pavo cristatus) ist mit einem weiteren Männchen und einem Weibchen im Themenraum „Farbe“ der Dauerausstellung der Naturhistorischen Sammlung zu bewundern. (Foto: Museum Wiesbaden/Bernd Fickert)

Der Gedanke an Schönheit in der Tierwelt führt viele von uns geradewegs zum Blauen Pfau. Majestätisch schreitend und mit einem körperlangen Anhängsel prächtiger Federn ausgestattet vermag das männliche Tier zu beeindrucken. Doch lässt sich derart luxuriös ausgestattet auch der Gefahr trotzen? Bei Susanne Kridlo haben wir nachgefragt.

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Farbe im Fluss

Katharina Grosse: Sieben Stunden, Acht Stimmen, Drei Bäume, 2015 Acryl auf Stoff, Baumstämmen und Wurzelwerk, 
Museum Wiesbaden, erworben 2015 mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder und der Hessischen Kulturstiftung, © VG Bild-Kunst Bonn, 2017

Ein Feuerwerk der Farben zwischen grauen Steinsäulen unter einem weißen Kreuzgewölbe – das ist Katharina Grosses Installation, die den Besucher gleich im Eingangsbereich des Museums beeindruckt. Geschaffen aus drei Bäumen und riesigen Stoffbahnen kommt das Werk mit einem geheimnisvollen Titel daher: „Sieben Stunden, Acht Stimmen, Drei Bäume“. Mit Dr. Jörg Daur werfen wir einen Blick auf ein farbgewaltiges Panorama.

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Serie: Kunstvoll und Naturnah

Vorsicht, giftiger Pilz!

Pilze können trügerisch sein: Mancher, der wie eine Bereicherung des Speiseplans erscheint, ist bei näherer Betrachtung der giftige Doppelgänger. Manch anderer, der vormals genussvoll verzehrt wurde, ist heute für seine Giftigkeit bekannt. Ein Beispiel dafür ist der Grünling, den uns Ulrich Kaiser mitgebracht hat.

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Ein ganz besonderes Liebespaar

Otto Mueller (1874–1930), Liebespaar, 1917/19, Öl auf Rupfen, Museum Wiesbaden, erworben 1954

Fragt man Freunde, Fans und regelmäßige Besucher des Museums Wiesbaden nach ihrem Lieblingswerk, dann findet sich eines ganz weit oben auf der Liste: das „Liebespaar“ des Brücke-Künstlers Otto Mueller. Begleiten Sie Dr. Roman Zieglgänsberger zu einem Gemälde, das aus der Dauerausstellung nicht mehr wegzudenken ist.

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Das Kabinett der 120 Farben

Farben nutzt der Mensch nachweisbar seit 55.000 Jahren. Eine Sammlung von 120 Farbmitteln in einer achtteiligen Museumsvitrine nimmt uns mit zu einem Streifzug durch die Kulturgeschichte der Farben. Susanne Kridlo stellt uns das „Farboktogon“ vor.

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Die „Wiesbadener Heimsuchung“

Es zählt zu den herausragenden Werken des Museums Wiesbaden – ein imposantes Gemälde aus dem frühen 16. Jahrhundert. Dr. Peter Forster erzählt uns die Geschichte der „Wiesbadener Heimsuchung“, die sich seit 1936 im Haus befindet.

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Serie: Kunstvoll und Naturnah

Merians Morpho-Falter

Wir präsentieren in lockerer Folge jeweils eines der Werke aus den Kunstsammlungen oder nehmen mit Ihnen ein naturwissenschaftliches Exponat unter die Lupe. Im ersten Beitrag widmet sich Fritz Geller-Grimm dem Morpho-Falter.

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